Die Renaissance einer alten Kaufmannstugend
Einseitige Information war gestern. Zu dieser Zeit lag die Macht noch beim Anbieter. Und Werbung war ein Monolog: Marken sandten Botschaften, Kunden hörten zu und kauften dann. So einfach war das. Heute nennen wir solches Vorgehen Spam. Und das nicht nur im Internet.
Top-Level-Selling
Die Welt hat sich gründlich verändert. Sie ist durch umwälzende Logistik- und Transportsysteme zum kleinen Dorf geworden. Der Konkurrenzkampf tobt. Die Produktionskosten in Mitteleuropa sind oft nicht mehr zu bezahlen, die Flucht mit den Produktionsstandorten ins billige Ausland ist in vollem Gange.
Welche Produkte stelle ich ins (Marketing)Schaufenster?
Welche Funktion hat ein Schaufenster? Es soll Neukunden anlocken und zum Betreten des Geschäfts animieren. Ähnlich verhält es sich mit dem Marketing eines Unternehmens. Es soll primär das Interesse potenzieller (Neu-)Kunden wecken. Hierfür müssen Sie die richtigen Produkte in Ihr „(Marketing-)Schaufenster“ stellen.
Wie Bionade zur Kultmarke wurde
Das Erfrischungsgetränk Bionade hat es in zwei Jahren geschafft, ohne großes Marketingbudget zum Kultgetränk zu avancieren. Bionade hat das, was Marketingexperten als echte Innovation bezeichnen.
Das Produkt hat eine substanzielle und marktrelevante Innovation zu bieten. Denn Bionade ist vor allem anders als die bekannten Marken: Es ist anders hinsichtlich Qualität, hinsichtlich Geschmack und hinsichtlich Design. Das Produkt greift den Bio- und Wellness-Trend auf. Es versteht sich als das zeitgemäße Gegenmodell zu wenig gesunden Getränken wie Coca-Cola & Co. Dabei schmeckt das Getränk auch noch gut. Das kommt beim Kunden an. Immer mehr Kunden greifen zu gesunden Alternativen. Ein nachhaltiger Wettbewerbsvorsprung für den Anbieter.
Verkaufen wie Obama!
Barack Obama ist der finanziell zur Zeit erfolgreichste Politiker der Welt. Allein in den letzten vier Wochen hat er mehr als $50 Millionen Spendengelder eingenommen. Insgesamt über §200 Millionen. Absoluter Spendenrekord. Fast doppelt soviel wie Hillary Clinton im gleichen Zeitraum.
Nischen-Marketing statt Massen-Marketing
Das Problem vieler Anwälte, Steuer- und Unternehmensberater sind die vielen lieben Kollegen. Leistungen und Profile werden für die Zielgruppe nicht transparent und erscheinen austauschbar.
Verkaufen wie Steve Jobs
Steve Jobs von Apple ist der zur Zeit weltweit erfolgreichste Verkäufer von Elektronik, Software und Unterhaltungselektronik. Seit letztem Jahr hat er über 6 Millionen iPhones verkauft. Analysten schätzen, dass der Absatz bis Ende des Jahres noch auf 12 bis 14 Millionen steigen könnte.
Der „Verkaufs-Triathlon“ – Systematisch neue Kunden gewinnen
Eine regelmäßige Neukundengewinnung ist bei vielen Unternehmen immer noch ein Thema mit Priorität B oder C. Statt antizyklisch zu handeln, wird häufig auf die aktuell hohe Auslastung verwiesen, die als Rechtfertigung für fehlende Aktivitäten in diesem Bereich dient. Es ist auch verständlich. Denn Neukundengewinnung ist anfangs teuer und zeitintensiv und nicht jeder Kontakt führt gleich zu einem Auftrag.
Kundenbegeisterung: Ein Turbo für den Erfolg (Teil 2)
In Erwartung einer Leistung, sei es ein Service oder eine Produktnutzung, funktioniert unser Hirn so: Es befürchtet das Schlimmste und hofft auf das Beste.
Kundenbegeisterung: Ein Turbo für den Erfolg (Teil 1)
Wenn ein Unternehmen nichts Außergewöhnliches zu bieten hat, wenn seine Produkte austauschbar sind und der Service alles andere als begeistert, entscheidet immer der Preis. Dann soll es wenigstens billig sein.




