10 Quick-Tipps für Werbung mit kleinem Budget
Mit kleinem Beutel große Sprünge machen? Das ist gerade in der Werbung nicht ganz einfach. Wie es trotzdem klappen kann, zeigen folgende Ratschläge im Überblick.
1. Planen Sie sorgfältig.
Werbung lebt von Wiederholung! Deshalb sind viele kleine Aktionen wirkungsvoller als eine mittelgroße.
2. Werben Sie antizyklisch.
Auch wenn der Laden läuft - achten Sie darauf, rechtzeitig Maßnahmen zur Neukundengewinnung einzuleiten. Ist das Auftragsloch erst da, ist es zu spät. Die Kunst besteht in möglichst kontinuierlicher Auslastung.
3. Definieren Sie Ihre Zielgruppe.
Sie können es sowieso nicht jedem recht machen. Also konzentrieren Sie sich auf die Menschen, die normalerweise Ihr Angebot benötigen und versuchen Sie, möglichst viel über deren Vorstellungen und Lebensumstände zu erfahren. Das hilft Ihnen dabei, potenzielle Kunden zu finden und sie gezielt – zum Beispiel über Werbebriefe oder Anzeigen in Fachzeitschriften – anzusprechen.
4. Seien Sie einzig, nicht artig.
Schalten Sie keine reinen Gefälligkeitsanzeigen. "Wir gratulieren zum Jubiläum" langweilt den Leser und bringt kaum etwas. Besser ist der Dialog. Z.B. mit auffälligen Aufrufen: "Jetzt gratis die Ideenbroschüre für Ihren schönen Garten anfordern!“ Das Ganze in einer kreisförmig gestalteten Anzeige ist ein echter Hingucker. Der entstehende Freiraum an den Ecken ist nicht verschenkt. Dadurch gewinnen
Sie viel Aufmerksamkeit.
5. Anzeige, Brief oder persönliche Akquise?
Hängt von der Zielgruppe ab. Evtl. Adressen bei einem angesehenen Adresshändler kaufen (Suchen Sie mit dem Stichwort „Adressen“ in unseren „Unternehmensporträts“!) und anschreiben. Oder eine Anzeige mit Antwortmöglichkeit schalten. So erhalten Sie Adressen, die es Ihnen wiederum ermöglichen, gezielt Briefe zu schreiben. Und dann persönlich nachhaken und individuell auf den Interessenten eingehen.
6. Produktwerbung oder Imagewerbung?
Im Zweifelsfall ist Produktwerbung immer vorzuziehen, denn schließlich ist Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung das, was die Leute kaufen sollen. Es sei denn, es gibt noch eine Anzahl von Wettbewerbern mit gleichen oder sehr ähnlichen Produkten. Dann können Sie sich mit Imagefaktoren wie Know-how, Service, Tradition usw. vom Wettbewerb unterscheiden und zusätzlich „punkten“.
7. Denken Sie an Ihren bestehenden Kundenstamm.
Werbung bedeutet nicht nur, neue Kunden zu gewinnen, sondern auch, die alten Kunden zu behalten. Deswegen planen Sie einen Teil Ihres Werbebudgets zur Pflege des bestehenden Kundenstammes ein – zum Beispiel für Briefe, in denen Sie Ihren Stammkunden ein ganz besonders günstiges und exklusives Angebot unterbreiten.
8. Privates ist tabu!
Egal, ob Sie nun anrufen oder eine Geburtstagskarte schicken: Die meisten Menschen empfinden es als aufdringlich, wenn Sie über das Geschäftliche hinaus Kontakt aufnehmen – es sei denn, es handelt sich um einen Stammkunden, mit dem Sie inzwischen eine Freundschaft verbindet.
9. Lieferanten sind Multiplikatoren.
Kostet nichts, aber bringt häufig etwas: Ein guter Kontakt zu den Unternehmen, mit denen Sie zusammenarbeiten. Denn dort arbeiten Menschen, die Sie und Ihren Betrieb kennen und ihn an ihre Kunden empfehlen können. Versuchen Sie auch aktiv, Empfehlungen zu bekommen!
10. Kundenorientierung ist die beste Werbung.
Gute Arbeit, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Kulanz – kurz: Mehr leisten, als der Kunde eigentlich erwartet. Besonderer Service wie 24-Stunden-Notruf oder erweiterte Garantieleistungen sorgen für Mundpropaganda. Und sind Top-Argumente auch für Werbung mit kleinem Budget.





