Die richtigen „Maschinen“ zur Mitarbeiter-Motivation
Jeder will ihn. Doch keiner will ihn aufsetzen. Beim Kaffeekochen im Büro kommt es schon mal zu Unstimmigkeiten. Denn niemand opfert gerne seine Arbeitszeit um den Kaffee aufzusetzen. Oder gar darauf zu warten, bis er durchgelaufen ist. Doch zum Glück gibt es heute viele bequeme und Zeit sparende Systeme, um belebenden Bürokaffee zu zaubern.
Die Wahl des richtigen Systems hängt dabei vor allem von der Anzahl der getrunkenen Tassen pro Tag ab.
Bis fünf Tassen pro Tag…
…kann man auf so genannte Pad-Systeme zurückgreifen. Hier wird die vorportionierte Menge für eine Tasse Kaffee in einer Art Filterkissen in die Maschine gelegt und danach heißes Wasser hindurchgepresst. Eine saubere Sache. Die Geräte sind meist vom Hersteller subventioniert, dafür ist der Preis pro Pad relativ hoch. Doch man muss sie halt kaufen, um die Maschine nutzen zu können.
Bis 15 Tassen…
…eignen sich kleine Kaffeeautomaten, zum Bespiel von Jura, um Kaffee mit schöner Crema aus ganzen Bohnen frisch zu mahlen und zu brühen. Vorsicht bitte nur bei der Zubereitung von Cappuccino mit frischer Milch. Hier ist äußerste Hygiene geboten und ein erhöhter Reinigungsaufwand notwendig. Und trinken Sie niemals Cappuccino aus einem Gerät, bei dem ein Schlauch in einem offenen Tetra-Pak mit Milch steckt. Auch nicht in der Gastronomie. Denn hierbei bilden sich in kürzester Zeit sehr viele Keime.
Bis ca. 40 Tassen täglich…
…gibt es verschiedene, speziell auf Mitarbeiter- und Kundenversorgung ausgerichtete Profi-Systeme. Unterscheiden muss man Automaten, die einen Filterkaffee nach herkömmlicher Art zubereiten und „Ganze-Bohnen-Automaten“. Bei ersteren wird gemahlener Kaffee mit heißem Wasser aufgebrüht und innerhalb von Sekunden mittels eines patentierten Systems durch Filterpapier gesogen.
Das Filterpapier kommt von einer Rolle, die nach jeder Tasse ein Stück weiter transportiert wird. So bekommt man in ca. 20 Sekunden eine gute Tasse Filterkaffee. Auch Spezialitäten wie Café au lait sind durch besonders hochwertige Trockenmilch schnell zubereitet.
Die Automaten nach italienischer Art mahlen mit einem Knopfdruck ganze Bohnen und brühen diese direkt im Kolbendruckverfahren auf. Durch den Druck entsteht auch beim Kaffee die samtweiche, hellbraune Crema, die Sie auch vom Espresso kennen. Die Schweizer nennen dies auch „Schümli-Kaffee“. Gute Systeme können hier nicht nur einen cremigen Cappuccino, sondern auch einen leckeren Latte Macchiato in Sekundenschnelle zubereiten.
Ab 40 Tassen…
…empfehlen sich Geräte, die auch nach den beiden vorgenannten Verfahren arbeiten, allerdings weitere Vorzüge für größere Betriebe vorhalten. So ist die Füllkapazität für die Kaffee- und Kakaobehälter wesentlich höher und es können auch ganze Kannen für Konferenzen abgefüllt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, zwischen einer normalen Tasse und einem großen Kaffeebecher zu wählen.
Wenn die Nutzer des Gerätes nicht immer ihre eigene Tasse mitbringen, können diese Systeme sogar mit einem automatischen Becherwerk ausgerüstet werden. Und nicht zuletzt sind hier, wie auch bei den Geräten von 15-40 Tassen, Abrechnungssysteme direkt im Gerät installiert. So wird eine gerechte und transparente Bezahlung der Kaffeespezialitäten gewährleistet. Das Spektrum geht hierbei von 10 bis 35 Cent pro Tasse.
Max Brandner
Weitere Informationen für einen Bedarf von mehr als 15 Tassen pro Tag finden Sie unter




