So bringen Sie Ihre Seite bei Google & Co. ganz nach oben
In Bezug auf Suchmaschinen herrscht bei vielen Website-Betreibern immer noch der Irrglaube, dass eine Seite gut positioniert ist, wenn sie z. B. nach Eingabe des Firmennamens gefunden wird. Natürlich muss dies so sein,...
aber eine suchmaschinen-taugliche Website kann noch viel mehr: Es geht darum, im Zusammenhang mit Ihrem Angebot bzw. Leistungsspektrum, sowie Orts- oder Stadtteilnamen auf den Ergebnislisten aufzutauchen, denn das bringt erst richtig viele Besucher auf Ihre Website.
Begriffsklärung vorab: Der Titel “Suchmaschinen-Optimierung” – der sich inzwischen eingebürgert hat, ist nicht ganz korrekt: natürlich sollen nicht die Suchmaschinen optimiert werden, sondern Ihre Internetseiten sollen fit gemacht werden, um von den Suchmaschinen optimal gefunden zu werden. Denn die Präsenz auf den Ergebnislisten von Google, Yahoo etc. ist nach wie vor eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg einer Website.
Was zählt, sind relevante Inhalte
Lange Zeit war es üblich, lediglich in den für den menschlichen Besucher der Website unsichtbaren Kopfbereich einer HTML-Seite, den Meta-Informationen – bestimmte Schlüsselwörter (“Keywords”) einzutragen und die Seite dann bei diversen Suchmaschinen “anzumelden”. Mit dieser Technik wurde viel unseriöses Zeug auf die Suchergebnisseiten gebracht, daher hat sich die Vorgehensweise der Suchmaschinen, Seiten inhaltlich zu bewerten, Jahr für Jahr weiter entwickelt und verfeinert. Die Meta-Informationen sind heutzutage so gut wie überflüssig. Die Meta-Angabe “Seitenbeschreibung” (“description”) hat zwar teilweise noch die Aufgabe, den Beschreibungstext für die Suchergebnisseite zu liefern, für die tatsächliche Gewichtung einer HTML-Seite aber sind für die Suchmaschinen längst andere Kriterien relevant:
Die Seiteninhalte selbst spielen eine sehr wichtige Rolle. Überlegen Sie sich, mit welchen Schlüsselwörtern die von Ihnen avisierten Personen im Internet suchen würden und versuchen Sie, diese Inhalte in Seitenüberschriften und Texten auf Ihrer Website wiederholt einzusetzen. Um beim o. g. Beispiel (ein potentieller Patient sucht nach “Arzt Asthma Hannover-Linden”) erfolgreich zu sein, könnte bereits der Seitentitel der Startseite lauten: “Dr. Peter Mustermann, Facharzt für Atemwegserkrankungen in Hannover-Linden”. Der Begriff “Asthma” könnte z. B. in einer Überschrift (mit den entsprechenden HTML-Formatierungen als Überschrift, da dies ein wichtiges Indiz für die Suchmaschine ist) sowie im Fließtext auf der Seite vorkommen, um eine Suchmaschine dazu zu bringen, die Seite von Dr. Mustermann als relevant für die getätigte Suchanfrage einzustufen.
Unverzichtbar: die sogenannten “eingehenden Links” (engl. “incoming links”), also Verweise von anderen Seiten auf eine Website. Sie sind inzwischen zu einer Art “Währung” im Internet geworden … Sorgen Sie dafür, dass andere Seiten Links auf Ihre Website setzen. Zwei Dinge gibt es dabei zu beachten: Zum einen entscheidet die Relevanz der verlinkenden Seite darüber, wie “wertvoll” ein eingehender Link für Ihre Website ist. Ein Link von der Website der Architektenkammer ist für ein Architekturbüro wertvoll, der Link von Ihrem Sportverein eher nicht (Es sei denn, es ist ein Bundesligaklub und das Büro hat das Stadion umgebaut … ;o). Neben dem Website-Thema selbst registrieren die Suchmaschinen auch, aus welchem inhaltlichen Zusammenhang auf Ihre Website verlinkt wird. Wieder ein überspitztes Beispiel:
Wenn Sie z. B. als Anwalt in einem Fachforum für Rechtsanwälte gebrauchte Fachliteratur zum Verkauf anbieten und auf Ihre Website verlinken, ist dieser Link weitaus weniger wert als wenn Sie in diesem Fachforum in einem Beitrag aktuelle Gesetzesänderungen kommentieren und einen Link zu Ihrer Kanzlei-Homepage setzen dürfen.
Weitere Pluspunkte sammeln: Achten Sie auf “sprechende” Ordnernamen, Dateinamen und Seitentitel. Im Internet ist es ähnlich wie auf Ihrem lokalen Computer: je klarer die Ordner und Dateien benannt sind, desto einfacher findet man sich zurecht. Dies gilt auch für Suchmaschinen. Denn aus Ordner- und Dateinamen (dem “Pfad” zu einem Dokument innerhalb Ihrer Website) sowie aus den Inhalten des HTML-Tags “title” (der Seitentitel, den Sie am oberen Browserrand sehen) schließt eine Suchmaschine auf den Inhalt einer HTML-Seite. Ein “guter” Pfad könnte z. B. bei einem Steuerberater so aussehen: www.steuerberater-breuer.de/leistungen/lohnbuchhaltung.html
Schlecht dagegen wäre: www.stb-breuer.de/lst/lbu.html
Kundenperspektive einnehmen
Versuchen Sie bei der Ausarbeitung Ihrer Website-Texte immer auch in der Sprache der Kunden zu formulieren. Sie müssen nicht vollständig auf die jeweiligen Fachbegriffe verzichten, sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass z. B. ein Patient bei der Arzt-Recherche via Google eher “Nasenscheidewand-Operation”, nicht aber “Septumoperation” eingeben würde.
Technische Voraussetzungen: keine Framesets, kein Flash
Um Ihre Seiten für Suchmaschinen optimal erreichbar zu machen, sollten Sie sicherstellen, das folgende technisch Voraussetzungen erfüllt sind:
- Verwenden Sie modernes HTML, das Inhalt und Layoutinformation trennt
- Vermeiden Sie sogenannte “Framesets” (ineinander verschachtelte HTML-Seiten)
- Verwenden Sie so viel HTML-Systemtext wie möglich, vermeiden Sie Text (z. B. Überschriften oder Navigationselemente) in Form von Schrift-Grafiken
- Vermeiden Sie den Einsatz von Flash
Durch die o. g. Maßnahmen sorgen Sie dafür, dass die Suchmaschinen auf den gesamten Inhalt Ihrer Website zugreifen können und möglichst viele Seiten von Ihnen einen “Platz an der Sonne” ergattern – nämlich ganz weit oben auf den Ergebnislisten von Google & Co. Viel Erfolg!
© 2007 ericsturm.de
ericsturm.de - Webdesign für Freiberufler, Berlin




