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So schalten Sie Anzeigen bei Google

80 Prozent aller Internetnutzer suchen über Google. Deshalb kommt dieser Suchmaschine für Ihr Marketing zentrale Bedeutung zu.

Neben einer möglichst guten Listung bei den aufgeführten Links gibt es die Möglichkeit, in Google Anzeigen zu schalten. Effizient genutzt verfügen Sie damit über ein kostengünstiges und wirksames Werbemittel.

Nur für Besucher zahlen

Ruft ein Google-Nutzer die entsprechenden Suchbegriffe auf, erscheint Ihre Anzeige im besten Falle oberhalb der Suchergebnisse oder auf der rechten Seite. Ihr Vorteil bei "Google Adwords" besteht darin, dass Sie nur dann bezahlen, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt und bei Ihnen auf der Webseite landet. Günstig ist außerdem die Budgetierung: Sie bestimmen, wie viel Geld Sie pro Tag und Monat ausgeben möchten. So können Sie sich bei einem unverhofft großen Erfolg vor einer entsprechend hohen Rechnung schützen. Sie legen zudem fest, wie viel Sie pro Klick auf Ihre Seite bezahlen wollen. Je weniger das ist, desto schlechter ist allerdings auch die Platzierung.

Die richtigen Suchwörter finden

Besucher ist nicht gleich Besucher. Nützlich sind nur jene, die an Ihrem Angebot zumindest ein Interesse haben könnten. Wenn Sie vor allem von potenziellen Kunden gefunden werden möchten, überlegen Sie gut, wie diese nach Ihrem Angebot suchen. Betreiben Sie zum Beispiel einen Gebrauchtwagenhandel, könnten Sie als Suchwort, unter dem Ihre Anzeige erscheinen soll, "Gebrauchtwagen" angeben.

Das Problem: Es gibt sehr viele solcher Anzeigen, so dass Ihr Angebot nur dann gut platziert wird, wenn Sie bereit sind, für einen Klick viel zu bezahlen. Deshalb lohnt es sich, Kombinationen zu finden. Eine Möglichkeit wäre etwa die Verbindung von "Gebrauchtwagen" mit einer Stadt oder Region wie "Hamburg". Einerseits wird es dafür weniger Anzeigen geben, so dass Sie bei geringeren Klickkosten zu einer besseren Platzierung gelangen. Gleichzeitig erreichen Sie die relevanten Besucher aus Ihrer Umgebung, denn nicht jeder wird sehr weit reisen wollen, um einen Gebrauchtwagen zu kaufen.
TIPP: Sie können Ihre Anzeige zum Beispiel nach Bundesländern eingrenzen. Auf diese Weise minimieren Sie die Streuverluste, wenn Ihr Angebot ohnehin nur für Interessenten aus Ihrer Nähe in Frage kommt.

Die Anzeige formulieren

Bei der Formulierung zwingt Google seine Inserenten in ein relativ enges Korsett. Für den Anzeigentitel stehen Ihnen maximal 25 Zeichen zur Verfügung, für die beiden erläuternden Zeilen und die angezeigte Internetadresse jeweils 35 Zeichen. Es gilt daher, den Kern des Angebots knapp und präzise zu beschreiben. Ferner dürfen Sie weder eine unorthodoxe Interpunktion verwenden, beispielsweise doppelte Ausrufezeichen, noch ungewöhnliche Schreibweisen wie "GÜnSTIG". Dies führt zu fehlerhaften Inseraten, die von Google wieder gelöscht werden. Darüber hinaus unterbindet Google die Verlinkung zu animierten Webseiten auf Flash-Basis. Verlinken Sie in so einem Fall einfach zu einer Unterseite Ihres Internetangebots.

Das Inserat optimieren

Beginnen Sie mit kleinen Budgets und tasten Sie sich langsam vor. Überlegen Sie sich mehrere Suchwörter. Google bietet eine Prognose an: Auf der Basis der eingegebenen Daten wird vorhergesagt, wie oft die Begriffe oder deren Kombination gewählt werden und wie viele Klicks Sie so erreichen. Sie können dann entscheiden, ob Sie damit zufrieden sind oder ob Sie mehr Kontakte wünschen. In der Praxis hat es sich bewährt, mehrere Anzeigen (Kampagnen) mit unterschiedlichen Suchbegriffen aufzugeben und laufend die Ergebnisse zu kontrollieren. Was nicht funktioniert, geben Sie wieder auf.

Die eingesparten Budgets schichten

Schichten Sie dann auf die erfolgreicheren Anzeigen um. Lassen Sie sich von Ihrem Webmaster regelmäßig Auswertungen geben, über welche Begriffe Besucher Ihre Webseite gefunden haben, um reagieren zu können.

Martin Buttenmüller

 


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