Treibstoff fürs Büro
Kaffee ist und bleibt der Muntermacher Nr. 1 auf deutschen Schreibtischen und Werkbänken. Mit ca. 150 Litern Pro-Kopf-Verbrauch ist der Genuss aus den braunen Bohnen nach wie vor Spitzenreiter unter den beliebtesten Getränken der Deutschen – sogar weit vor Wasser und Bier.
Die Gründe dafür liegen neben dem heiß geliebten Geschmack vor allem in den belebenden Fähigkeiten des Kaffees: Koffein gibt uns den kreativen Kick, erhöht die Konzentrationsfähigkeit und hebt den Serotoninspiegel, was uns glücklicher macht.
Alles Gründe dafür, weshalb der Kaffeeverbrauch im Büro in der Zeit von acht bis zehn Uhr schon seinen Höhepunkt erreicht. Die Phase mit dem zweithöchsten Verbrauch ist dann zwischen 15 und 17 Uhr, wenn noch mal ein Schub zum Durchhalten gefragt ist.
Chef sollte Kaffee gratis servieren
Und wie geht der Chef an die Sache heran? Sieht er die Bedeutung für Betriebsklima (Glückshormon Serotonin!),Konzentration und Leistung? Bei diesen wissenschaftlich erwiesenen Eigenschaften müsste doch jeder Chef den Mitarbeitern viermal täglich eine Tasse Kaffee servieren. Gratis, versteht sich.
Doch abgesehen davon, dass Entscheider oft selbst den höchsten Kaffeekonsum haben, gibt nur eine Minderheit ihren Mitarbeitern den coffee-for-free – also so viel Kaffee gratis, wie die Mitarbeiter trinken wollen.
Eine weitere Gruppe überlässt den Mitarbeitern die Kaffee-Organisation. Dabei wird über Umlagen, per Strichliste oder wechselweises Mitbringen von einem Pfund Kaffee die Versorgung geregelt. Nicht immer konfliktfrei, zumal vieles nicht offen angesprochen wird.
Die Betriebe mit professioneller Versorgung durch moderne Kaffeeautomaten haben es da leichter: Hier werden via Chipkarte pro Tasse einige Cent abgebucht oder mittels Münzprüfer zehn, fünfzehn oder zwanzig Cent eingeworfen. Auf diese Weise kann der Chef die Kaffee-Ausgabe subventionieren oder kostendeckend finanzieren. Ganz nach „Geschmack“. Und er verhindert gleichzeitig – im Vergleich zur Gratis-Abgabe – dass die Mitarbeiter nicht sorgsam mit dem Kaffee umgehen. Also sich zum Bespiel sofort eine neue Tasse Kaffee holen, wenn ihr Pausenkaffee durch ein Telefonat nicht mehr ganz heiß ist.
Neuer Trend schwappt aus den Coffee-Shops in die Büros
Der Vorteil von Profisystemen zur Kaffeeversorgung ist auch, dass viele von diesen Systemen Cappuccino und Café au lait auf Knopfdruck zubereiten können. Einige sogar Latte Macchiato. Da allein Cappuccino und Latte Macchiato in Coffee-Shops fast 70% der Bestellungen ausmachen wird klar, weshalb auch im Büro die Nachfrage ständig steigt.
Allerdings sollten bei bei diesen Geräten schon 15 – 20 Tassen am Tag getrunken werden, damit sie sich lohnen. Es sei denn, man betreibt einen gehobenen Einzelhandel und möchte seine Kunden auf Knopfdruck mit Cappuccino & Co. verwöhnen. Denn auch hier können Kaffeespezialitäten als Treibstoff dienen. Und zwar im Sinne angenehmerer Verkaufsatmosphäre und besonderer Kundenbindung.
Max Brandner
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.kaffee-partner.de






